Interview mit Schauspieler Fabian Harloff
(von Februar 2007)
Was war eigentlich das allererste, was Sie fürs Fernsehen gemacht haben? Wann war das?
Ich habe schon im zarten Alter von drei Jahren für die Sesamstrasse vor der Kamera gestanden. Damals musste ich Kuchenteig naschen, das war cool!
Was wären Sie geworden, wenn nicht Schauspieler oder wollten Sie schon immer Schauspieler werden?
Ich bin schon die dritte Generation einer Schauspieler und Regisseur Familie. Irgendwie habe ich außer 'Fußballprofi' und Rockmusiker nie was anderes gewollt.
Was schätzen Sie besonders an der Serie Notruf Hafenkante, bzw. an den Dreharbeiten dazu?
Ich arbeite immer gerne in meiner Heimatstadt, so komme selbst ich noch teilweise an Orte, die ich noch nicht kannte. Und auch für die Zuschauer zeigt die Serie neben interessanten Geschichten
auch ein gutes Stück Hamburg.
Wie ist die Zusammenarbeit im 'Notruf Hafenkante'-Team?
Wir sind ein wirklich gutes Team. Es wird viel gelacht, und jeder akzeptiert seine Kollegen so wie sie sind.
Gab es Momente am Set, die so besonders waren, dass Sie diese in Erinnerung behalten haben? Vielleicht eine
Anekdote, die Sie mit den Lesern des Interviews teilen möchten/können?
Natürlich ist gerade die Tatsache, dass immer echte Sanitäter und ein medizinischer Berater vor Ort sind, Garantie für sehr viele interessante Geschichten. Für weitere Erlebnisse bin ich leider
zu selten am Set.
Trefft ihr euch auch privat und unternehmt was zusammen?
Ich weiß, dass sich viele der Kollegen auch privat treffen, auch im Team wird viel außerhalb der Drehzeit unternommen. Da ich aber neben der Hafenkante noch mit vielen anderen Projekten
beschäftigt bin, war ich noch nie dabei.
Wie viel Fabian Harloff steckt in Philipp Haase, bzw. wie viel Philipp Haase steckt in Fabian Harloff?
Ehrlich gesagt gleich Null. Das macht die Rolle aber auch so interessant.
Wie sehr ärgern Sie Versprecher oder andere Pannen auf der Bühne und beim Dreh?
Gerade die medizinischen Texte bei den Einlieferungen, bei denen ich am Anfang nicht die geringste Ahnung davon hatte, was ich da überhaupt erzähle, sind schwieriger als jeder Seiten langer
Monolog. Da kriege ich echt regelmäßig das Kotzen.
Mit wem würden Sie gerne mal vor der Kamera stehen? Oder gibt es einen Regisseur mit dem Sie gerne mal arbeiten
würden?
Es gibt viele Kollegen und Regisseure mit denen ich gerne arbeiten würde. Aber vor allen Dingen möchte ich mal in einem alten Historien Schinken mitspielen. Auf jeden Fall etwas, was nicht in der
Gegenwart spielt.
Gibt es eine Lieblingsrolle, die Sie schon gespielt haben oder die Sie gerne mal spielen würden? Was muss eine Rolle ausstrahlen, damit Sie sagen: Diese
Person möchte ich gerne spielen?
Es gibt Rollen, die spielt man einfach, ohne darüber nachzudenken. Entweder, weil sie einem sofort gefallen, oder weil die Miete gezahlt und die Kinder ernährt werden müssen. Nur ganz wenige
Schauspieler können sich die Rollen wirklich aussuchen. Mal gehört man zu denen, mal nicht. ;-)
Was bedeuten Fans für Sie?
Gerade für mich auch als Musiker sind Fans das Brot, von dem wir uns ernähren. Sie sind die Basis. Wenn Dich keiner hören oder sehen will, bringt das niemandem etwas.
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Ich liebe es, zu kochen, treibe als Ausgleich sehr viel Sport, aber meine größte Leidenschaft und eigentlich mein zweiter Beruf ist die Musik.
Wer mehr über mich wissen will: http://www.fabianharloff.de/ oder http://www.myspace.com/faboharloff/
Liebe Grüße, Fabian!
Vielen Dank für das Interview.
(c) Carina Becker

